Die Pfarrkirche Christi Himmelfahrt (ehemalige Gottesackerkirche) ist ein bemerkenswertes Beispiel barocker Kirchenarchitektur. Die oktogonale Bauform macht die Kirche architektonisch so besonders. Sie wurde 1738 als evangelische Begräbniskirche errichtet und am 23. Mai 1743, am Himmelfahrtstag, eingeweiht. Bis Ende des 19. Jahrhunderts diente sie als Begräbniskirche für den angrenzenden Alten Friedhof. Hier fanden u. a. auch 25 Angehörige der Familie Bach ihre letzte Ruhestätte.
Im Februar 1945 wurde die Kirche bei einem Luftangriff schwer beschädigt. Nach umfangreichen Renovierungsarbeiten konnte sie ab 1950 wieder genutzt werden. 1973 wurde die Kirche von der katholischen Gemeinde übernommen und 1987 unter dem Patrozinium Christi Himmelfahrt geweiht.