Ein Klavier, vier Hände und jede Menge musikalischer Entdeckergeist
Hinter dem 2025 gegründeten Klavierduo Diatonicca stehen Katarina Nikolić und Nikola Vučković – zwei Pianisten, die sich ganz bewusst als festes Ensemble verstehen und gemeinsam neue musikalische Wege gehen.
Nikola Vučković ist beim Bach-Advent längst kein Unbekannter. Mit seinen bisherigen Auftritten hat der montenegrinische Pianist unser Publikum bereits mehrfach begeistert. Umso mehr freuen wir uns, ihn diesmal in einer neuen musikalischen Konstellation erleben zu dürfen.
Gemeinsam mit Katarina Nikolić widmet er sich vor allem zeitgenössischer Musik, eigenen Kompositionen und neuen Klangideen. Diatonicca versteht sich dabei nicht als gelegentliches Zusammentreffen zweier Solisten, sondern als festes Duo mit einer gemeinsamen musikalischen Handschrift.
Gerade diese Verbindung macht den besonderen Reiz aus: die Vertrautheit eines beim Bach-Advent bereits geschätzten Künstlers – und zugleich etwas völlig Neues.
Wir freuen uns sehr auf das Wiedersehen mit Nikola Vučković und auf die Bach-Advent-Premiere von Diatonicca mit Katarina Nikolić!
Weil es so schön war, ein kleiner Blick 10 Jahre zurück:
2016 schrieb Klaus Ehring in der Thüringer Allgemeinen:
„… und dann setzte er unvermittelt zu einem solistischen, etwa halbstündigen Höhenflug an. So etwas hatte man seit dem jungen, noch sehr kraftvollen Keith Jarrett lange nicht mehr gehört. Und so erntete dieser Pianist, der äußerlich eher an Theodor W. Adorno als an Jarrett erinnerte, die ‚Goldene Palme‘ des Bach-Advents 2016. … Mit diesem Pianisten ist ein neuer Stern am Arnstädter Musikhimmel aufgegangen.“
Dieser Pianist ist Nikola Vućković. In seiner Heimat Montenegro konzertiert er unter anderem im dortigen Nationaltheater und mit dem Montenegrinischen Symphonieorchester. International war Vućković bei renommierten Festivals in Venedig, Mailand, Neapel und Wien zu erleben – teils als Eröffnungskünstler! Gastspiele führten ihn auch nach Paris sowie immer wieder nach Wien und Salzburg. In den Konzerthäusern der Balkanstaaten gilt er ohnehin als Stammgast.