Im Lapidarium des Stadtpalais wird der typische – und bisweilen äußerst fantasievolle – Christbaumschmuck aus Lauscha präsentiert. In dieser Stadt, die tief in den Tälern des Thüringer Waldes liegt, entsteht seit zwei Jahrhunderten eine erstaunliche Vielfalt an Glasartikeln: Glasaugen, Stofftieraugen, Glasschmuck und vor allem kostbarer Weihnachtsschmuck.
Während der Museumsöffnungszeiten am Samstag kann jener Schmuck bewundert werden, den Christoph Hodgson auch in diesem Jahr wieder an seinen Weihnachtsbaum hängen wird. Besonders hervorzuheben ist das Einzelstück „Tweety“ – eine Figur, die Krebs Glas Lauscha in den 1990er-Jahren exklusiv für die Weihnachtsbäume der Warner Brothers in Hollywood fertigte. Das ausgestellte Exemplar ist ein absolutes Unikat.
Dieser Anblick lässt, vielleicht unterstützt von einem Glas Glühwein, sofort Weihnachtsstimmung aufkommen.